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Der erste Markt wurde am 6. und 7. September 1813 abgehalten. Aus diesem Anlass ist im September 2013 eine Jubiläumsfeier unter Federführung des VVV Langen geplant.

Dorf–Marktflecken-Stadt

Langen war über Jahrhunderte hinweg ein landwirtschaftlich geprägter Ort, der erst mit der Erhebung zum Marktflecken zu Beginn des 19. Jahrhunderts an Bedeutung gewann. Marktflecken waren größere Siedlungen, die sich von Dörfern durch besondere Leistungen als Markt mit Marktgerichtsbarkeit unterschieden, ohne jedoch weitere Merkmale einer Stadt zu  besitzen.

Man geht davon aus, dass Langen 1812 von Großherzog Ludwig I. die Marktrechte verliehen bekam. Der Verleger und Heimatforscher G.H.W. Werner druckt ein dem von ihm herausgegebenem Langener Wochenblatt am 23. April 1881 den Text des Privilegiums ab, dessen Original heute als verschollen gilt.

Überliefert ist jedoch die Urkunde, die „dem Ort Langen (...) gnädigstgestatt (...) jährlich zwei Krämer- und ebensoviele Viehmärkte“ abhalten zu dürfen. Ausgestellt wurde sie vom Großherzoglichen Hessischen Oberamt Kelsterbach und trägt das Datum vom 29. Juni 1813. Auch wird in diesem Schriftstück „der erste Krämer- und Viehmarkt“ bestimmt. Er sollte am 6. und 7. September 1813 stattfinden.

Das Marktprivileg förderte Handel und Handwerk und führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung Langens. 1834 kamen zwei weitere Jahrmärkte hinzu und ab 1874 fanden wöchentlich ein Schweine- und ein Bauernmarkt statt.

1883 wurden dem Marktflecken die Stadtrechte verliehen. Langen hatte sich weiterentwickelt.

Herbert Bauch

 

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