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Künstlerische Druckgrafiken entstehen

Kooperationspartner und Hauptnutzer der Druckwerkstatt ist die Volkshochschule Langen, zweimal wöchentlich finden an der Ecke Wassergasse - Fahrgasse Radierkurse unter der Leitung von Kulturpreisträger der Stadt Langen Günter Desch statt. Seine künstlerische Vielfalt, historische Verantwortung, pädagogisches Engagement und zeitgeschichtliches Bewusstsein prägen die Arbeit des beliebten Dozenten.

Donnerstags ist die Albert-Einstein-Schule und dienstags die Wallschule zum Arbeiten da. Jeden ersten Freitag im Monat ist Workshop für jedermann. Dazwischen finden Projektwochen der Langener Schulen, Kindergeburtstage und Kurse für Vorschulkinder statt, die von Hans Sehring geleitet werden. An dem jährlichen Markttag und zu besonderen Anlässen ist die Werkstatt geöffnet und es finden Vorführungen statt. Der Eintritt ist dann kostenlos.

Schüler zeigen ihr Können

Die Kursteilnehmer bzw. Hobby-Künstler stellen eine Auswahl ihrer Arbeiten, die im Rahmen des Radierkurses der vhs in der Druckwerkstatt entstanden sind, meistens im Spätherbst oder um die Weihnachtszeit der Öffentlichkeit vor. Aktiv sind auch Schüler der Albert-Einstein-Schule, die unter der Leitung der Kunstlehrerin Gabriele Rubenschuh im Kulturhaus Altes Amtsgericht in der Darmstädter Straße in Langen ihre Arbeiten ausstellen.

Einen anderen Weg haben die Schüler der Wallschule gefunden. Zum jährlichen Weihnachtsbasar werden Postkarten, Drucke und die Zeitung "Wallino", die alle in der Historischen Druckwerkstatt entstanden sind, im Schulbereich zum Kauf angeboten.


 

 

Geschichte der
Historischen Druckwerkstatt

Zum zehnten Jahrestag seit der Gründung am 3.9.2000 von Rudolf Keim

Der Tag der Eröffnung

Am 12.6.1999 stellten wir gemeinsam mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Langen, in unserem traditionsreichen Fachwerkhaus dem Publikum Maschinen und "Alte Handwerkskunst der Druckerzunft" vor. Dabei wurden an praktischen Beispielen die drei klassischen Druckverfahren Hoch-, Tief- und Flachdruck erläutert und vorgeführt. Fachleute in passender Zunftkleidung druckten an historischen Maschinen und zeigten wie in den Anfängen der genannten Druckverfahren gearbeitet wurde und welches die elementaren Unterschiede sind. Über 500 Jahre lang wurde für den Buchdruck in Blei mit beweglichen Lettern gesetzt. Der Erhalt dieses Handwerks und seiner traditionsreichen Technik ist die Aufgabe der historischen Druckwerkstatt. Ebenso werden die Techniken der Radierung und Lithografie dokumentiert.

Wir möchten Maschinen, Werkzeuge, Schriften, Druckstöcke und Sammlungen sicher aufbewahren, schonend präsentieren und der nachfolgenden Generation erhalten. Als Träger ist uns dabei besonders wichtig, dass die Druckwerkstatt lebt. Hier soll gearbeitet, nachvollzogen und ausprobiert werden. Interessenten können nach alten Verfahren mit historischen Maschinen arbeiten, gestalten, setzen und drucken. Dafür stehen berufserfahrene Mitarbeiter zur Verfügung die den Besuchern und Schulgruppen ihr Fachwissen anschaulich vermitteln.

Der museale Eindruck entsteht durch die Ausstattung mit Satzschränken, Bleischriften und Plakatlettern aus Holz. Die Kniehebelpresse aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betont den Museumsbezug dazu kommen Vitrinen mit Modellen antiker Druckwerkstätten, Arbeitsunterlagen von Lithografen, Chemiegrafen, Galvanoplastikern und Notenstechern. Steindruck-, Hoch- und Tiefdruckformen gehören genauso zum Ausstellungsinventar wie Schautafeln über die Entwicklung der Druckverfahren.

Eine Tischabzugs- und zwei Handabzugspressen, eine Steindruckpresse und eine Radiererpresse komplettieren das derzeitige Angebot an Handpressen. Die museumspädagogische Werkstatt hat zwölf Arbeitsplätze und bietet interessierten Gruppen wie auch Einzelpersonen Möglichkeiten zu praktisch-produktiven Arbeiten in den Bereichen Hoch-, Tief- und Steindruck.

   

 

ALTSTADT
KULTUR
PROGRAMM

 

 

10 Jahre
Historische Druckwerkstatt

 


Zum zehnjährigen Bestehen der Historischen Druckwerkstatt finden am 4. und 5. September 2010 von 10 - 17 Uhr Druckvorführungen statt.

Außerdem werden in einer großen Jubiläums-Vernissage Druckgrafiken aus verschiedenen Epochen der Künstler ausgestellt.

Am 11./12. und 18./19. September 2010 ist die Ausstellung nochmals von 15 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei